ACHTUNG: Die Suche war erfolgreich, es werden keine Betroffenen mehr gesucht!

 

Soeben hat mich folgende Anfrage des WDR erreicht:

Für Frau tv vom WDR mache ich gerade einen Beitrag zum Thema Hyperhidrose.
Dafür bin ich gerade auf der Suche nach einer Protagonistin.

Ein Arzt vom Deutschen Hyperhidrose-Zentrum hat mir erzählt, dass er in seinen Hyperhidrose-Sprechstunden merken konnte, dass Partner und Familie Hyperhidrose bei Frauen unangenehmer finden, weil von ihnen ein höherer Pflegestatus erwartet wird. Nach dem Motto: Wenn eine Frau so viel für ihr Aussehen macht, wie kann ihr das passieren? Achtet die nicht auf sich?
Damit will er nicht sagen, dass ein Geschlecht mehr oder weniger unter Hyperhidrose leidet. Aber für Frauen sei der gesellschaftliche Druck/ die gesellschaftliche Erwartung anders.

Als Beispiel habe ich erzählt bekommen: Steht ein verschwitzter Mann vor der Tür, denkt man: Der hat aber hart gearbeitet. Steht eine verschwitzte Frau vor der Tür, denkt man: Was hat die denn gemacht? Hat die nicht in den Spiegel geschaut, bevor die aus dem Haus gegangen ist?

Hier noch einmal übersichtlich, wen ich suche.
Gesucht wird:

  • Frau
  • viele verschiedene Therapieformen ausprobiert, die nicht geholfen haben
    -> lange Suche nach geeigneter Behandlung
    -> ggf. war bei Ärzten, die das Schwitzen nicht als Erkrankung angesehen haben, nach dem Motto „Schwitzen ist normal“
  • Frau, die denkt, dass Frauen das Schwitzen übler genommen wird – von Partner, Familie, Gesellschaft
    • weil von Frauen ein höherer Pflegestatus erwartet wird
  • kann belastende Situationen schildern, die sie – besonders als Frau? – mitgenommen haben
    • ständiges Wechseln der Kleidung; Versuch, die Schweißflecken mit Papierhandtüchern auf der Toilette einzudämmen; weiße, weite Kleidung; unangebrachte Sprüche von Fremden oder Bekannten; vermeiden bestimmter Situationen; weniger soziale Kontakte; etc.
  • hat jetzt aber Weg gefunden, damit umzugehen oder geeignete Therapie
    -> Weg zum „guten Ende“ hat Höhen und Tiefen (z.B.: Aussichten auf Erfolg bei einer Therapie, dann aber fehlgeschlagene Behandlungen; Situationen, in denen sie sich geschämt hat), ist eine Entwicklung und kein Stillstand


Es gab mal eine Berichterstattungswelle zu dem Thema Hyperhidrose, die jetzt jedoch wieder verebbt ist. Da viele Betroffene über einen großen Leidensdruck klagen, würde ich gerne über das Thema berichten und dafür sensibilisieren.

Ich würd mich freuen, wenn sich eine Protagonistin finden lässt.
Wir könnten notfalls auch anbieten, die Protagonistin mit Perücke, Schminke und Brille zu verfremden, sodass sie kaum wiederzuerkennen ist. Da könnte ich auch Beispielbilder schicken.

Kontakt via Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank!

 

ACHTUNG: Die Suche war erfolgreich, es werden keine Betroffenen mehr gesucht!

 


Sascha Ballweg | Initiator HyperhidroseHilfe.de und des Webshops Schwitzen.com
Palmare Hyperhidrose zu ca. 95 % gelindert: "Bei mir wirken Antitranspirante & Iontophorese gleichermaßen gut, wobei die Iontophorese etwas schneller gegen meine Schweißhände wirkt. Wer Fragen hat… ich helfe gern :)"
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