Liebe Mitglieder, liebe Interessenten,
ich bin erst seit wenigen Monaten registriertes Mitglieds des Forums. Eine Zeit lang habe auch ich nur "drüber gelesen", was die Menschen darin bewegt und welche Fragen es gibt, und, ob ich helfen kann.
Das erste, das ich unbedingt sagen möchte: Mein allergrößter Dank gilt Sascha Ballweg, der offensichtlich seiner Zeit weit voraus war und bereits ab 1997 ein SH-Forum initiert hat!
Es war auch ungemein mutig, über ein Tabu-Thema zu schreiben und sogar sich selbst zu outen. Das Forum aufbereiten, begleiten und dann meist selbst Fragen zu beantworten, die sonst niemand beantwortet, finde ich aufwändig und erfordert viel Engagement. Nochmals, Respekt und meinen Dank Sascha, dass Du so sehr voraus gegangen bist und uns - den Betroffenen - so eine Plattform zur Verfügung stellst.
Ich habe mich bemüht einige "hinein gestellte" und noch offene Fragen zu beantworten. Irritiert hat mich, dass es Fragen gibt, die über Jahre von niemandem beantwortet wurden (ausgenommen natürlich sehr unsinnige oder auch ethisch bedenkliche Fragen). Ich nehme an, dass diese Personen dann niemals mehr eine Frage gestellt haben.
Ja, wir alle haben neben dieser Erkrankung auch noch ein Leben, aber die Anzahl der Gäste zeigt ja, dass Interesse am Thema besteht! Für mich bedeutet das, dass auch andere
a) entweder Fragen haben oder
b) mit niemandem anderen darüber reden können oder wollen (sich dadurch alleine und unverstanden fühlen)
c) oder nachsehen, ob es endlich echte Hilfe(n) gibt usw.
Ich denke, dass das Forum nur einen Sinn macht, wenn genau dieser Austausch stattfindet! Ansonsten ist es Zeitverschwendung.
Wie seht Ihr das heute, im Jahr 2021?
Liebe Grüße an alle! Marvie