Tag zusammen,

meine kurze vorgeschichte:
habe auch wie viele andere hier das problem dass ich an den achseln immer sehr stark schwitze. dadurch bin ich auch ständig erkältet und verschnupft.
habe im dezember ´09 einen test gemacht bei dem raus kam dass ich ca. 13mal stärker schwitze als ein "normaler" mensch... ich brauche denk ich keinem hier erklären welche auswirkungen bzw. einschränkungen das ganze hat.
daraufhin habe ich anfang januar eine achselsaugcürettage durchführen lassen. war dann 3,5 wochen krank geschrieben aber noch bevor ich wieder zur arbeit ging, kam das schwitzen wieder zurück =( also grade mal 3 wochen "trocken". und ausgesehen hab ich wie misshandelt ;-)

hab das ganze jetzt noch einige zeit beobachtet und es wurde (zumindest vom gefühl her) schlimmer als es vorher war.

da ich momentan und auch die nächste zeit aus beruflichen gründen nicht die möglichkeit habe nochmals eine op durchführen zu lassen habe ich mich dazu entschlossen das ganze mal mit botox zu probieren.

über den erfolg kann ich leider noch nichts sagen, da es erst vor 2 tagen gemacht wurde.

bisher habe ich beide behandlungen selbst bezahlt und bisher schon ca. 2300 euro an behandlungskosten investiert. mein arzt sagte dass diese behandlungen nicht von den kassen übernommen werden.

nachdem die op ja außer schmerzen absolut garnichts gebracht hat, war ich natürlich schonmal sehr enttäuscht zumal ich dafür ca. 1500 euro "zum fenster rausgeschmissen hab"

die letzten tage hab ich im internet sehr viel gelesen und mit erstaunen sehr oft gelesen dass die gesetzlichen krankenkassen teilweise ohne probleme oder sonstige anträge die behandlungen übernimmt!?

meine kasse lehnt dass nach einem anruf aber gleich mal ab :(

was ist hier jetzt richtig bzw wie soll ich vorgehen um hier nicht völlig auf den kosten sitzen zu bleiben??? es kann doch nicht sein dass ein schwitzen in diesem ausmaß nicht als zu behandelnde krankheit anerkannt wird!?

mfg
Apfelstrudel

PS: im anhang mal ein bild wie das ganze 1,5 wochen nach der op noch ausgesehen hat...

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  • AW: Kostenübernahme durch Krankenkasse ja oder nein?

    von » 11 Jahre her


    Hi erstmal!

    Ja, so sieht man aus... kenne das, habs selbst im März machen lassen und auch 2400 Euro bezahlt...
    Auch ich schwitze wieder, zwar nicht mehr so schlimm wie vorher (bis jetzt), aber bunte Kleidung ist schon wieder Vergangenheit...

    Zum Thema Kostenübernahme. Meine Kasse lehnte das auch immer wieder ab. Schließlich, kurz nach der O.P. (in einer Privatklinik) bekam ich dann doch schriftlich die Zusage das es übernommen wird... toll, leider zu spät... aber mal sehen, vielleicht mach ich es ja nochmal, da es ja nicht so erfolgreich war beim ersten mal. Dann zahlt die Kasse.

    Ich habe einfach meine Atteste von den Ärzten, Haus- und Hautarzt eingeschickt, meine bisherigen erfolglosen Behandlungsversuche aufgelistet (Vagantin, Aluminiumchlorid, Iontophorese) und dann hats auch geklappt. Ich glaube die Kassen möchten einfach auch sehen, dass man schon alles versucht hat! - Schwachsinn - ist aber so...!

    Wie gesagt, war nicht einfach, aber hat geklappt, ich hoffe nun einfach mal, dass sie halten was sie versprechen, sollte es wirklich zu einer zweiten O.P. kommen... mal sehen, denke aber schon!
    Habe keine Lust mehr auf HH, habs noch 10 Jahren auch langsam satt! Brauch ja keinem hier was zu erzählen denke ich :-(

    Wie dem auch sei, versuch doch einfach auch mal ob Botox übernommen wird, da bei Dir die O.P. ja auch erfolglos war, mehr denk ich kann man gar nicht versuchen als es zu operieren, da kann nur noch Botox helfen?! Einfach mal alles zusammenfassen in nem Schreiben- Deinen ganzen Leidensweg -, Atteste mit rein, ab die Post und Daumen drücken!

    P.S. Ich hab mein letztes Schreiben gleich an die Geschäftstellenleitung meiner Kasse geschickt, die hat einfach mehr zu sagen!

    Grüße aus Erlangen!

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