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  • AW: Erfahrungsbericht MiraDry

    von » 6 Monate her


    Sorry, kann hier nicht weiterhelfen, ich habe "erst" eine MiraDry-Behandlung hinter mir (jetzt eine Woche her).

    Meine Achseln sind fast ganz abgeschwollen, fühlen sich aber noch knubbelig und verhärtet an und zum Teil am Oberarm auch noch bisschen taub. Ich gehe davon aus, dass das wieder "normal" wird.

    Ich schwitze nicht mehr unter den Achseln!!! smiley-eek ich bin absolut baff und begeistert! Habe heute - also eine Woche nach der OP - einfach angezogen, was ich wollte! Ein helles, buntes T-Shirt :D das bisher sinnlos im Schrank lag, weil ich es nie im Leben angezogen hätte. Juhuu, ich freue mich einfach mega darüber!! 

    Auch hab ich bemerkt, dass ich mir jetzt schon gar keine Sorgen mehr darüber mache, dass ich in der Öffentlichkeit schwitzen und müffeln könnte! Heute war ich im Supermarkt und habe üüüberhaupt gar nicht geschwitzt und mir darüber auch keine Gedanken gemacht. Ich bin sehr gespannt, wie das weiter geht und wie es im Sommer sein wird. Aber hier gibt es ja schon ein paar sehr positive Erfahrungsberichte zu dem Thema. Ich hoffe, ich kann mich auch dazu zählen. Ich drücke allen ganz feste die Daumen, die auf einen besseren Erfolg durch eine zweite Behandlung hoffen. 

    Liebe Grüße!    


  • AW: Erfahrungsbericht MiraDry

    von » 5 Monate her


    Hallo!

    Ich wollte meine Erfahrungen hier auch gerne teilen, da mir das Lesen der Erfahrungen im Vorfeld sehr geholfen hat. Ich habe schon seit ca. 10 Jahren axiläre Hyperhidrose. Diese war bei mir auch leider sehr stark ausgeprägt, sodass man Schweißflecken teilweise sogar in meinen Winterjacken sehen konnte. Nach längerem zögern habe ich mich dann für Miradry entschieden (andere Hilfsmittel wie hochdosierte Antitraspirante haben bei mir keine Wirkung gezeigt). Meine erste Behandlung ist nun ca. 3 Monate her. Zur Behandlung an sich: Diese verlief für mich schmerzlos, auch die Betäubung habe ich als nicht schlimm empfunden (ähnlich zum Stich beim Blut abnehmen).

    Schmerzen haben bei mir ungefährt 2 Stunden später eingesetzt, aber mit einer halben Ibuprofen waren diese mehr als aushaltbar und am nächsten Tag habe ich keine Schmerzmittel mehr genommen. Jedoch würde ich für den darauffolgenden Tag nicht empfehlen zur Arbeit zu müssen, dies wäre bei mir alleine wegen der Schwellung problematisch gewesen. Die Schwellung ging innerhalb der ersten Woche zurück, ein leichtes Taubheitsgefühl von der Betäubung habe ich teilweise immer noch.

    In den ersten zwei Woche habe ich gar nicht geschwitzt, seitdem ist das Schwitzen jedoch wiedergekommen. Ich wusste vorher, dass dies vor allem bei einer starken Hyperhidrose wahrscheinlich ist, habe mir jedoch noch etwas mehr von der Behandlung versprochen. Nun, nach 3 Monaten, würde ich sagen, dass ich auf einer Skala von 1-10 (10 am stärksten) nun auf einer 6 bin. Was jedoch erfreulicherweise fast ganz verschwunden ist, ist der Schweißgeruch. Somit belastet mich das Schwitzen nun viel weniger und es reicht morgens einmal Deo oder Antitranspirant aufzutragen.

    Zum kompensatorischen Schwitzen: ich habe nach der Behandlung tatsächlich eine vermehrte Schweißproduktion an meine Händen wahrgenommen. Dies ist aber zum Glück nicht sehr stark, sodass es mich nicht weiter einschränkt und hauptsächlich direkt nach dem Aufstehen auftritt. Nichtsdestotrotz habe ich deswegen Angst, eine zweite Behandlung durchführen zu lassen und das Problem weiter zu verstärken.

    Mein Fazit: Auch wenn ich mir noch mehr erhofft hatte, ich die Reduktion meines Schwitzen um ca 30-40% schon eine Erleichterung. Zudem ist es sehr angenehm keinen unangenehmen Schweißgeruch mehr zu haben. Ich würde die Behandlung rückblickend also wieder machen. Eine zweite Behandung werde ich aber aufgrund meiner Sorge um eine Verstärkung des kompensatorischen Schwitzens nicht durchführen lassen.

    Liebe Grüße!

     


    Bedankt von: schwitzen.com

  • AW: Erfahrungsbericht MiraDry

    von » 3 Monate her


    Ich möchte auch gerne von meiner miradry Behandlung berichten, vor allem weil ich zuvor soviel Positives gelesen habe. Bei mir hat es 0% gebracht. Die Behandlung an sich war gut auszuhalten, danach war alles ca 1 Woche sehr geschwollen. Jetzt nach 2 Monaten sind noch immer Knötchen vorhanden. Viel schlimmer jedoch ist, dass sich der anfangs positive Effekt von Woche zu Woche verschlechtert hat und ich nun sagen muss, dass alles wie vorher ist. 1900 Euro und alle Hoffnungen in den Sand gesetzt. Schade. Nun werde ich mir die Drüsen leider doch operativ entfernen lassen. 


    Bedankt von: Sascha Ballweg

  • AW: Erfahrungsbericht MiraDry

    von » 3 Monate her


    Hey Eddi. Welche Antitranspirante hast Du denn bereits versucht und über welchen Zeitraum?
    Auch die Leitungswasser-Iontophorese wäre noch einen weiteren Versuch wert, bevor Du Dich einer OP unterziehst.


    Sascha Ballweg | Initiator HyperhidroseHilfe.de und des Webshops Schwitzen.com
    Palmare Hyperhidrose zu ca. 95 % gelindert: "Bei mir wirken Antitranspirante & Iontophorese gleichermaßen gut, wobei die Iontophorese etwas schneller gegen meine Schweißhände wirkt. Wer Fragen hat… ich helfe gern :)"

  • AW: Erfahrungsbericht MiraDry

    von » einem Monat her


    Hallo zusammen, 

    nachdem ich bisher nur mitgelesen hatte, nachdem ich erst nach der Behandlung und unbefriedigendem Ergebnis zufällig auf dieses Forum gestoßen bin, möchte ich nun gerne auch meine Erfahrungen mit MiraDry teilen.

    Meine Behandlung mit MiraDry unter den Achseln bds. hatte ich 04/2021. Die Spritzen zur Lokalanästhesie waren extrem unangenehm, die Behandlung an sich dafür einigermaßen auszuhalten. Dadurch dass das Lokalanästhetikum mit reichlich Kochsalzlösung vermischt wurde, wurde ein sehr großes Flüssigkeitsvolumen gespritzt, wodurch auch zunächst eine grotesk anmutende riesengroße Schwellung der Achseln, Unterarme und dem Übergang zu Brust/Rücken auftrat.

    Auch ich hatte insbesondere in der ersten Nacht und in den darauffolgenden Tagen stärkste, brennende Schmerzen und hätte nicht arbeiten können. Durch die enorme Schwellung war ich auch in der Bewegung eingeschränkt. Wie auch andere schon geschrieben hatten, sah es vor allem richtig schlimm aus, sodass ich auch noch Wochen bis Monate danach kein Trägertop tragen konnte. Auch unter enganliegender Kleider zeichneten sich durch die Schwellung dicke "Wülste" ab, wobei ich eigentlich sehr schlank bin. Ich hatte außerdem starke Verfärbungen der Haut, Blutergüsse und Knoten unter der Haut.

    Zunächst ließ die Schweißproduktion, vermutlich durch die Schwellung, deutlich nach. Jedoch schon nach zwei Wochen war die Schweißproduktion gefühlt wieder auf dem Ausgangsniveau. Ich hatte riesengroße Schweißflecken unter den Armen und das, obwohl ich auch schon zuvor nicht einmal so übertrieben viel geschwitzt hatte und wahrscheinlich formell noch nicht mal die Kriterien für die Diagnose einer Hyperhidrose erfüllt hätte.

    Heute, fast vier Monate später, schwitze ich noch genauso stark wie vor der Behandlung, habe unter den Armen und um die Achseln herum immer noch Verfärbungen der Haut, Knubbel, Taubheitsgefühl und eine leichte Schwellung und bin um 1800 € ärmer. Summa summarum kann ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrung die Behandlung leider nicht empfehlen und wünschte mir, ich hätte früher dieses Forum hier gefunden.

    Bei einigen scheint es ja doch zu funktionieren, wie es scheint, was mich für diejenigen natürlich freut. Was mich stutzig macht, ist, dass man beim Googlen zunächst nur auf eine Fülle extrem positiver und einseitig formulierter Erfahrungsberichte stößt und auch auf Seiten der Anbieter die Nebenwirkungen oft heruntergespielt und die Wirkung m.E. nach übertrieben positiv dargestellt wird. Das Verfahren ist einfach noch sehr neu, es gibt nur wenige Studien, die größenteils nicht gut designt sind, und es fehlen einfach noch Langzeitdaten, dafür funktioniert die PR-Maschinerie umso besser.
    Im Rahmen der Nachsorge hatte ich mich in meinem Fall (Park-Klinik Birkenwerder) auch nicht gut beraten gefühlt. Der Assistenzarzt, dem ich telefonisch meine Fragen stellen konnte bzgl. der anhaltenden Beschwerden und der fehlenden Wirkung (ob dies normal und evtl. vergleichbar mit den Erfahrungen anderer Patient:innen vor mir war, und, ob in meinem Fall durch eine zweite Behandlung ein größerer Behandlungserfolg zu erwarten sei), konnte/wollte nicht darauf eingehen und schien überfordert und genervt. Möglicherweise hängt dies ja auch damit zusammen, dass das Verfahren aktuell noch in den Kinderschuhen steckt.

    Ich für meinen Teil bereue auf jeden Fall, es machen lassen zu haben.

     


    Bedankt von: Sascha Ballweg

  • AW: Erfahrungsbericht MiraDry

    von » einem Monat her


    Nachtrag: in einigen Studien hatte sich auch kein signifikanter Unterschied bzgl. der Schweißreduktion im Vergleich der Behandlungsgruppe zur Kontrollgruppe ohne Mikrowellenbehandlung gezeigt. Solche Studien werden einem von den Anbietern selbstverständlich auch verschwiegen


    Bedankt von: Sascha Ballweg

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